Arbeitnehmer:innen haben die Möglichkeit, sich - unter Fortzahlung des Gehaltes - von der Arbeit freistellen zu lassen, um an Weiterbildungen teilnehmen zu können. Die Regelungen dazu sind im "Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern zum Zwecke der beruflichen und politischen Weiterbildung - Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG)" für NRW festgelegt.

Die vhs Hamm ist vom Land NRW anerkannt, entsprechende Weiterbildungen durchzuführen.

Wie wird der Antrag auf Bildungsurlaub gestellt?

Beim Arbeitgeber muss ein Antrag auf Freistellung eingereicht werden. Die dafür notwendigen Unterlagen werden bei der Anmeldung zum Seminar von der vhs ausgegeben. Der Antrag muss spätestens 6 Wochen vor Seminarbeginn beim Arbeitgeber vorliegen. Der Arbeitgeber hat 3 Wochen Zeit für die Prüfung. Falls er die Freistellung ablehnt, muss er dies innerhalb dieser Frist mitteilen und eine begründete Ablehnung aussprechen.

Nach Genehmigung des Antrags steht der Teilnahme an der Fortbildung nichts mehr im Wege. Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie von der vhs eine Teilnahmebescheinigung, die an den Arbeitgeber weiterzuleiten ist.

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Kursdetails

Kurinuki – Gefäße aus Ton in japanischer Abtragtechnik

Anmeldung möglich
Kursnr. 2622810
Beginn Sa., 17.10.2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Dauer 2 Termine
Kursort
Gebühr 87,00 € /inkl. Materialkosten/keine Ermäßigung/Die erstellten Arbeiten können ca. 2 Wochen nach dem Termin abgeholt werden, nachdem sie gebrannt worden sind. Geeignete Arbeitskleidung (z. B. Schürze oder Kittel) wird empfohlen. (Ermäßigung möglich)
Gruppengröße max. 8 Personen

Kursbeschreibung

Dieser Kurs bietet eine Einführung in die japanische Keramiktechnik des Kurinuki. Aus einem massiven Block Steinzeugton werden durch Herausarbeiten und Abtragen des Materials individuelle Gefäße geformt. Anders als beim klassischen Aufbau aus einzelnen Tonplatten oder an der Drehscheibe entsteht die Form hier durch das gezielte „Freilegen“ des Inneren.

Durch Schnitzen, Aushöhlen und Bearbeiten der Oberflächen entwickeln sich organische, ausdrucksstarke Formen mit sichtbaren Spuren des Arbeitsprozesses. Die Technik verbindet handwerkliche Präzision mit freiem, skulpturalem Arbeiten und eröffnet vielfältige Möglichkeiten zwischen Funktionalität und künstlerischem Ausdruck.

Im Kurs entstehen kleine bis mittelgroße Gefäße wie Schalen, Schälchen, Vasen oder Trinkgefäße aus Steinzeugton. Dieser wird nach dem Brennen dicht und eignet sich dadurch gut für Gebrauchsobjekte.

Die erstellten Arbeiten können ca. 2 Wochen nach dem Termin abgeholt werden, nachdem sie gebrannt worden sind. Geeignete Arbeitskleidung (z. B. Schürze oder Kittel) wird empfohlen.


Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ju&St Rhynern.


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