Pius XII. und der Holocaust - Bittschreiben verfolgter Juden an Papst Pius XII. und die Bürokratie im Vatikan
Anmeldeschluss: 26.01.2027
Anmeldebeginn: 01.07.2026
| Kursnr. | 2621111 |
| Beginn | Di., 26.01.2027, 19:00 - 21:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | vhs im Heinrich-von-Kleist-Forum |
| Gebühr | 0,00 € |
| Gruppengröße | max. 200 Personen |
Kursbeschreibung
Zur Zeit des NS-Regimes schrieben tausende jüdische Menschen Briefe an die katholische Kirche und baten Papst Pius XII. und den Vatikan um Hilfe. Bis zur Öffnung der Bestände Pius XII. im März 2020 waren diese in den geheimen Archiven des Vatikan unter Verschluss. Kirchenhistoriker Professor Dr. Hubert Wolf aus Münster und sein Team haben diese Briefe entdeckt. Sie edieren sie komplett unter www.askingthepopeforhelp.de online und werten sie aus. Sie analysieren aber auch, wie die vatikanische Bürokratie mit diesen Bitten umging, ob geholfen wurde oder eher nicht. Sieben Jahre nach der Öffnung der geheimen Archive geben Professor Dr. Hubert Wolf und Dr. Barbara Schüler in einer Szenischen Lesung jüdischen Menschen, deren Andenken die Nationalsozialisten auslöschen wollten, ihre Stimme wieder zurück. Sie zeigen auch, wer den Papst um was gebeten hat und was hinter den hohen Mauern des Vatikans geschah. Und wir erfahren, was der Papst wann vom Holocaust wusste und warum er öffentlich dazu geschwiegen hat.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Begegnung mit dem Judentum und dem Hammer Geschichtsverein anlässlich der "Woche der Begegnung mit dem Judentum" statt.

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Marco Düsterwald
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