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Bildungsurlaub ist ein Angebot des Staates an Arbeitnehmer*innen. Eine entsprechende Gesetzgebung regelt die Freistellung von der Arbeit unter Fortzahlung des Gehaltes. In NRW gilt dazu das "Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern zum Zwecke der beruflichen und politischen Weiterbildung - Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG)"

Die vhs Hamm ist vom Land NRW anerkannt, Bildungsmaßnahmen durchzuführen, für die eine Freistellung nach AWbG möglich ist.

Die Bildungsangebote sowie die Beantragung der Freistellung unterliegen bestimmten Kriterien.

Wie wird der Antrag auf Bildungsurlaub gestellt?

 Beim Arbeitgeber muss ein Antrag auf Freistellung eingereicht werden. Die entsprechenden Unterlagen bzw. Nachweise erhalten Sie von der vhs bei der Anmeldung zum Seminar. Der Antrag muss spätestens 6 Wochen vor Seminarbeginn beim Arbeitgeber vorliegen. Der Arbeitgeber hat dann 3 Wochen Zeit für die Prüfung. Falls er die Freistellung ablehnt, muss er Ihnen dies innerhalb dieser Frist mitteilen und eine begründete Ablehnung aussprechen.
Nach Genehmigung des Antrags steht der Teilnahme an der Fortbildung nichts mehr im Wege. Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie von der vhs eine Teilnahmebescheinigung, die an den Arbeitgeber weiterzuleiten ist.